Wussten Sie, dass Patienten mit identischem Krankheitsbild auf die Behandlung mit dem gleichen Arzneimittel unterschiedlich ansprechen können? Da wir nun von unserem Wissen profitieren, dass bei einer Krebsart mehr als ein Dutzend Genmutationen eine Rolle spielen können, sprechen heutzutage bis zu 80 % der Patienten auf ihre zielgerichtete Therapie an, im Vergleich zu 20 Prozent bei der Chemotherapie.1
Personalisierte Medizin umfasst die Entwicklung von Therapien, die auf Patienten mit spezifischen Krebstypen abgestimmt sind. Das bessere Verständnis der Genexpression eines Tumors durch diagnostische Tests ermöglicht maßgeschneiderte Behandlungsansätze und somit ein höheres Ansprechen des Patienten auf die Therapie.

Bereits mehr als 40 Wirkstoffe sind im Bereich der personalisierten Medizin verfügbar und diese Zahl wächst Jahr für Jahr stetig an.2 Das Alleinstellungsmerkmal dieser personalisierten Medikamente besteht darin, dass ihnen diagnostische Tests zugeordnet sind (Companion Diagnostics), welche vor Beginn einer Therapie verlangt werden. Mithilfe dieser validierten und klinisch geprüften Tests ist es möglich, bestimmte Gendefekte oder andere Fehlfunktionen zu erkennen und gezielt zu behandeln. Vor diesem Hintergrund ist es daher auch möglich, besser vorherzusagen, wie gut ein Patient auf die Behandlung ansprechen wird.
Roche profitiert hierbei von der divisionsübergreifenden Zusammenarbeit und engen Kooperation zwischen Pharma und Diagnostics. Von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Vermarktung eines neuen Wirkstoffs oder diagnostischen Tests wird kontinuierlich Wissen ausgetauscht und zusammengearbeitet. Diese intensive Kooperation zwischen Forschung und Entwicklung ist einzigartig und unterscheidet Roche von anderen Unternehmen.

Vor dem Ansatz der personalisierten Medizin wurde nach dem Prinzip "one size fits all" therapiert. Das bedeutete, dass alle Patienten mit einer bestimmten Krankheit dasselbe Medikament erhielten. Diese einheitlichen Standardtherapien wirkten lediglich bei einer geringen Anzahl von Patienten, bei anderen waren sie unwirksam.

Der Ansatz der personalisierten Medizin beruht auf dem Prinzip der Bildung von Patientensubgruppen. Mit Hilfe von diagnostischen Tests und Tools können bestimmte Gendefekte oder andere Fehlfunktionen erkannt und behandelt werden. Somit lässt sich auch besser voraussagen, wie gut ein Patient auf die Behandlung ansprechen wird.

Der Test dient zum Nachweis eines bestimmten Biomarkers, wodurch eine Subklassifikation von Patienten möglich ist.
Somit wirkt er unterstützend, um die Wahrscheinlichkeit des Therapie-Ansprechens vorauszusagen.

Der Test ist obligatorisch durchzuführen bevor eine Therapie mit dem entsprechenden Medikament begonnen wird.

Der Test dient zum Nachweis eines bestimmten Biomarkers, wodurch eine Subklassifikation von Patienten möglich ist.
Somit wirkt er unterstützend, um die Wahrscheinlichkeit des Therapie-Ansprechens vorauszusagen.

Es besteht keine Verpflichtung diesen Test durchzuführen bevor eine Therapie mit dem entsprechenden Medikament begonnen wird.

Referenzen

  1. Krebstherapie: „Man kann von einer Zeitenwende sprechen“
    Rheinisches Ärzteblatt 10/2014

  2. In Deutschland zugelassene Arzneimittel für die personalisierte Medizin (2014)
    Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.

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